China drängt Syrien: Blutvergießen beenden, nationalen Dialog einleiten

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/syrien_1.13118516.html

China drängt Syrien zu Reformen
Neue Kämpfe nördlich der Stadt Homs
Syrien gerät immer stärker unter Druck seines verbliebenen Verbündeten China. Am Dienstag forderte die Volksrepublik die autokratische Regierung in Damaskus erneut auf, das Blutvergiessen zu beenden und den Forderungen des Volkes nachzukommen.

(sda) Kurz vor dem Besuch eines chinesischen Gesandten in Syrien hat eine Sprecherin des Aussenministeriums in Peking gesagt, das Reich der Mitte hoffe auf ein Ende der Gewalt und auf einen friedlichen Dialog. Details zum geplanten Besuch wurden nicht genannt.

Vor knapp drei Wochen blockierten China und Russland eine Resolution im Uno-Sicherheitsrat, die Syriens brutales Vorgehen gegen die Protestbewegung verurteilte und Sanktionen vorsah. Im Menschenrechtsrat der Uno hatte China die syrische Regierung zuvor aufgefordert, die angekündigten Reformen umzusetzen.

Unterdessen brachen nördlich der syrischen Stadt Homs Kämpfe zwischen Truppen von Präsident Asad und desertierten Soldaten aus. In die angrenzende Stadt Maarat al-Numaan haben sich abtrünnige Soldaten zurückgezogen.

Präsident Asad geht seit Monaten gewaltsam gegen einen Volksaufstand vor, bei dem laut der Uno rund 3000 Personen ums Leben gekommen sind.

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