Folter, Mord, Betäubte aus Flugzeugen geworfen – Argentiniens Fregattenkapitän Astiz bereut nichts: Bin Patriot

Der frühere argentinische Fregattenkapitän Alfredo Astiz und elf andere Offiziere der Militärdiktatur sind zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Astiz, der berüchtigte Todesengel, gilt als ein Symbol des “schmutzigen Krieges” von 1976 bis 1983 in Argentinien. Auf sein Konto gehen Entführungen, Folter und Morde. Vor dem Gericht warteten Angehörige der Toten und Vermissten auf das Urteil. Die “Mütter der Plaza de Mayo” kämpften damals für Aufklärung über das Schicksal ihrer verschleppten Kinder. Tati Almeida ist eine von ihnen. Sie meinte: “Die Täter wurden von einem Gericht verurteilt, wir haben die Justiz nicht in die eigenen Hände genommen. Nach diesem Urteil haben wir gemischte Gefühle, denn wir betrauern 30.000 Vermisste.” Astiz profierte bis 2003 von einem Amnestiegesetz. Er sieht sich als Patriot und erklärte in einem Interview, dass er nichts bereue. Als junger Offizier wütete Astiz in der ehemaligen Marine-Schule ESMA, die als Geheimgefängnis fungierte. Tausende wurden dort festgehalten und gefoltert. Viele dieser politischen Häftlingen wurden gefesselt, betäubt und dann bei den sogenannten “Todesflügen” von Marineflugzeugen aus lebend über dem Fluss Rio de la Plata abgeworfen.

http://de.euronews.net/2011/10/27/lebenslaenglich-fuer-argentinischen-todesengel/

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