Den ärmeren Griechen werden immer mehr Belastungen abverlangt! Reiche Griechen haben wohl 200 Milliarden Euro ins Steuerhinterziehungsparadies Schweiz verschoben

28. Oktober 2011, 13:24, NZZ Online

Wie man mit der Schweiz in Steuersachen verfährt

Griechen wollen von Deutschen Genaueres über das Steuerabkommen wissen

Griechenland will von Deutschland lernen, wie die Kapitalerträge von Konten in der Schweiz abgeschöpft werden können. Reiche Griechen soll seit März 2010 mindestens 200 Milliarden Euro hierhin verschoben haben.Nun will man eine Abgeltungssteuer vereinbaren.

(dpa) Griechenland hat sich bei Deutschland nach Details des zwischen Deutschland und der Schweiz geplanten Steuerabkommens erkundigt. Das teilte ein Sprecher des deutschen Finanzministeriums am Freitag in Berlin mit.

Deutschland hat mit der Schweiz eine Abgeltungssteuer für Kapitalerträge vereinbart und eine Pauschalsteuer für nicht- deklariertes Alt-Vermögen vorgesehen. Das Abkommen soll 2013 in Kraft treten. Es ist aber in Deutschland noch heftig umstritten und ist erst gültig, wenn es in beiden Ländern vom Parlament gebilligt wurde.

Gespräche mit Ambühl

Erst am Donnerstag hatte der Schweizer Staatssekretär Michael Ambühl mit dem griechischen Generalsekretär im Finanzministerium, Ilias Plaskovitis, die Möglichkeiten eines Steuerabkommens erörtert, wie es die Schweiz vor einigen Wochen mit Deutschland und auch mit Grossbritannien unterzeichnet hat.

Entschieden wurde am Donnerstag in Bern nichts: Die Regierungen der beiden Länder würden «in den kommenden Wochen über die konkrete Aufnahme von Verhandlungen entscheiden», hiess es lediglich.

200 Milliarden griechische Gelder in der Schweiz

Das Interesse Griechenlands an einem solchen Abkommen mit der Schweiz liegt auf der Hand: Ausländische Experten schätzen, dass reiche Griechen seit März 2010 mindestens 200 Milliarden Euro in die Schweiz verschoben haben, um das Geld vor dem Zugriff der griechischen Steuerbehörden zu schützen.

Könnte Griechenland auf diesen Geldern Steuern erheben, wäre dies ein willkommener Beitrag zur Stabilisierung des Staatshaushalts.

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