Hochwasser: Zehntausende fliehen: Die Klimaforscher haben gesagt, was kommt, wenn wir weiter Kohle und Öl verbrennen!! Wann fangen wir an, so zu leben, dass auch die anderen leben können? Einer von uns Deutschen gibt 11 Tonnen Treibhausgas im Jahr ab, ein US-Amerikaner 19 Tonnen, wenn die Welt allen gleiche Rechte einräumt, düfte jede/r von uns nur zwei Tonnen verursachen im Jahr. Und die Weltbevölkerung wächst weiter!

Hochwasser in Bangkok

Zehntausende fliehen vor den Fluten

Das Hochwasser hat bereits jetzt Zehntausende Einwohner Bangkoks aus der Stadt vertrieben. Auf den Straßen in die sicheren Gebiete bildeten sich lange Staus. Die Behörden prüfen derweil, ob das Graben tiefer Kanäle dafür sorgen könnte, dass das Wasser schneller abfließt.

Von Udo Schmidt, ARD-Hörfunkstudio Singapur

Bangkok ist auf den Beinen. Zehntausende Bewohner sollen die Hauptstadt inzwischen verlassen haben. Genau gezählt hat sie keiner. Vor allem die, deren Stadtviertel im Norden Bangkoks bereits unter Wasser stehen, nutzen die fünftägigen Ferien, um Familie und Besitz in Sicherheit zu bringen: in

Pongchai Tangsuwongthai sitzt mit seiner Frau im Auto. Sie stecken im Stau auf einer der Ausfallstraßen. „Wir machen uns auf den Weg nach Hua Hin, weil immer mehr jetzt sagen, dass es hier in Bangkok Probleme geben wird“, sagt er. „Wir bleiben erst mal drei Tage an der Küste und beobachten die Situation genau. Wenn es richtig schlimm wird, dann kommen wir erst mal nicht zurück.“

Plan zum Graben von Kanälen

Ein neuer Plan des Flut-Krisenzentrums der Regierung soll Bangkoks Innenstadt nun vielleicht doch noch vor dem erwarteten Hochwasser bewahren. Die Experten des Flood Relief Operations Command wollen in mehreren Straßenzügen Kanäle graben, um dadurch das Wasser schneller abfließen zu lassen. Die Tageszeitung „Bangkok Post“ veröffentlicht heute eine Straßenkarte mit den geplanten Kanälen.

Straßen, die sowieso schon unter Wasser stehen, könnten so besser genutzt werden, sagt Transportminister Sukumpol Siwanatat. Das Ausgraben sei schnell zu bewerkstelligen. Es könnte helfen, allerdings werden die neu geschaffenen Kanäle sicher nicht die gesamtem erwarteten Wassermassen aufnehmen können.

So sehen das auch viele Einwohner. Wer nicht im Stau stehen will oder kein Auto hat, nimmt den Zug. Lumpoon Keawlakoon steigt gerade mit seiner vierköpfigen Familie in einen der Züge gen Süden. „Manche sagen, dass das Hochwasser Bangkok schon heute so richtig erwischen wird“, sagt er. „Wir wollen weg sein, bevor es zu spät ist und man hier auch nicht mehr rauskommt.“

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  • Norbert Lübbers (ARD) zur Hochwasserlage in Bangkok
    ARD-Morgenmagazin, 28.10.2011

Viele Notunterkünfte eingerichtet

Der Massenansturm der vor der Flut Flüchtenden sei kaum zu bewältigen, meint Wuthichart Karlyanamitra, der ein Transportunternehmen leitet. „In den vergangenen zwei Wochen haben wir 100.000 Menschen aus der Stadt gebracht, allein über diesen Bahnhof“, berichtet er.

Für die, die bleiben, hat die Regierung von Premierministerin Yingluck Shinawatra Notunterkünfte in 100 Schulen eingerichtet sowie tausende Zelte aufgestellt. 50.000 Soldaten stehen mit Booten und Lkw bereit, um zu helfen.

Höchster Wasserstand am Wochenende erwartet

Der Höchststand des Chao-Praya-Flusses, der durch Bangkok fließt und Hochwasser aus dem Norden Richtung Meer transportiert, wird am Samstag erwartet, wenn zum Hochwasser die Flut aus dem Golf von Thailand kommt.

http://www.tagesschau.de/ausland/thailand1324.html

1 Kommentar
  1. Kim sagte:

    Es reicht nicht, wenn einer nachhaltig lebt. Wir müssen alle damit anfangen, sonst geht es sich einfach nicht mehr aus irgendwann.

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