Es reicht nicht, die jetzige militärische Afghanistanpolitik abzulehnen, wir brauchen viele, die in internationaler Zusammenarbeit der Menschen, die keine Kriege mehr wollen, Alternativen entwickeln und dafür Mehrheiten organisieren

Tote und Verletzte bei Anschlag auf NATO-Konvoi in Kabul

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Ein verwundeter US-Soldat wird nach dem Anschlag weggetragen. (Foto: REUTERS)Ein verwundeter US-Soldat wird nach dem Anschlag weggetragen. (Foto: REUTERS)

Wofür muss dieser junge Amerikaner seine Gesundheit verlieren, 14 andere ihr Leben? Heute ist die Lage in Afghanistan nach 10 Jahren Krieg verzweifelter als damals. Frauen geht es nicht besser, viele sterben bei der Geburt, die Armut ist extrem, Opium wird für den Weltmarkt überall angebaut, der Westen hat sich durch seine Militärintervention mehr Feinde geschaffen als je zuvor und extremen Islamisten die besten Argumente geliefert, dass es ihm nur um die Durchsetzung seiner Herrschaft weltweit geht. Aber unsere Gesellschaft hat trotzdem noch keine Kraft, eine andere Afghanistanpolitik zu finden und durchzusetzen, obwohl die Mehrheit der Menschen die jetzige ablehnt. Solche Politiken bekommt man nicht geschenkt, die müssen erarbeitet werden, in internationaler Zusammenarbeit mit anderen, Menschen und Kräften in vielen Ländern, die auch keine Kriege mehr zur Lösung von Konflikten wollen und auch Lösungen anderen nicht einfach aufzwingen wollen, wie das unsere Nato-Politiker lieben, da sie über die stärksten Militärpotentiale verfügen. Dazu brauchen wir viele, die anfangen, sich politisch zu informieren, ihre Meinung einzubringen, sich zu organisieren, wo auch immer. Etwas Schlechtes überwindest du am besten und schnellsten, wenn Du eine bessere Alternative entwickelst.

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