Online-Aktion: Protest-Email an die EU: Ich bin bestürzt über die Rohstoffstrategie der EU, der einseitig die Wirtschaftsinteressen der europäischen Industrie zugrunde liegen.

Online-Aktion

Das große geopolitische Spiel um den Zugriff auf strategisch wichtige Rohstoffe hat begonnen. Weltweit steigt die Nachfrage nach Rohstoffen; zu deren größten Konsumenten gehört Deutschland. Als Rohstoffimporteur und Exporteur von weiterverarbeiteten Produkten bezieht Deutschland Energierohstoffe, Metallrohstoffe und viele Industriemineralien aus mehr als 160 Ländern. Die Europäische Union (EU) fordert in ihrer neuen Rohstoffinitiative (2011) den schrankenlosen Zugang zu Rohstoffen und übt dabei massiven Druck auf die Exportländer aus.

Attac und medico international fordern von der EU und der Bundesregierung:

  • Keine Freihandelsverträge mit Entwicklungsländern abzuschließen und deren Recht zu respektieren, die Exporte selbst zu regulieren und Gesetze für Investitionen zu erlassen.
  • Verbindliche Regeln für den Abbau von Rohstoffen zu erlassen, die wirksame Beschwerdemechanismen enthalten: Unternehmen müssen für die Folgen ihrer Geschäftstätigkeit international zur Verantwortung gezogen werden können. Der Import von Konfliktressourcen muss unterbunden werden.
  • Die Entwicklungshilfe nicht für die Rohstoffinteressen der EU zu instrumentalisieren und niemals militärische Mittel für die Deckung des Ressourcenbedarfs einzusetzen.
  • Eine alternative Rohstoffstrategie zu entwickeln, die eine Umkehr von der auf Verbrauch und Konsum ausgerichteten Wirtschaftsweise zu einer gerechten Verteilung und nachhaltigen Nutzung der vorhandenen Ressourcen beinhaltet.

Sende eine Protestmail an die EU

Einfach das Formular ausfüllen und abschicken. Deine Protestmail wird an EU-Handelskommissar Karel De Gucht geschickt.

Sehr geehrter Herr De Gucht,ich bin bestürzt über die Rohstoffstrategie der EU, der einseitig die Wirtschaftsinteressen der europäischen Industrie zugrunde liegen. Europäische Unternehmen sollen demnach unbegrenzt auf wertvolle Rohstoffe zugreifen und Wettbewerbsvorteile nutzen können. Gleichzeitig flankieren rigorose Handels- und Investitionsabkommen diese Politik. Den Preis dafür zahlen die Länder des Südens, deren Bedürfnisse unter den Tisch gekehrt werden: Ungehinderter Rohstoffabbau zerstört ihre Lebensgrundlagen, geht mit schweren Menschenrechtsverletzungen und unzumutbaren Arbeitsbedingungen einher und führt zum Abfluss von Geldern aus dem Land.

Ich lehne die Rohstoffstrategie der EU ab und fordere Sie auf,

– Keine Freihandelsverträge mit Entwicklungsländern abzuschließen und deren Recht zu respektieren, die Exporte selbst zu regulieren und Gesetze für Investitionen zu erlassen.
– Verbindliche Regeln für den Abbau von Rohstoffen zu erlassen, die wirksame Beschwerdemechanismen enthalten: Unternehmen müssen für die Folgen ihrer Geschäftstätigkeit international zur Verantwortung gezogen werden können.
– Die Entwicklungshilfe nicht für die Rohstoffinteressen der EU zu instrumentalisieren und niemals militärische Mittel für die Deckung des Ressourcenbedarfs einzusetzen.
– Eine alternative Rohstoffstrategie zu entwickeln, die eine Umkehr von der auf Verbrauch und Konsum ausgerichteten Wirtschaftsweise zu einer gerechten Verteilung und nachhaltigen Nutzung der vorhandenen Ressourcen beinhaltet.

Sorgen Sie für eine Änderung der Rohstoffstrategie der EU!

Mit freundlichen Grüßen

http://www.attac-netzwerk.de/ag-welthandelwto/rohstoffraub/online-aktion/?L=2

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