Palästinenser beantworten Israels tödliche Bomben mit Raketen: Demonstrationen für soziale Gerechtigkeit in Israel fällt der Gewaltspirale zum Opfer! Stillstand in der Friedenspolitik fordert immer neue Opfer: Diese Eliten können töten und sterben lassen, aber keinen Frieden finden! Die BürgerInnen müssen weltweit die Politik drängen, eine gerechte Lösung dieses schwierigen Konfliktes zu finden!

29. Oktober 2011, 21:48, NZZ Online

Neue Gewalt und Gegengewalt in Nahost

Tote und Verletzte bei Angriffen zwischen Israeli und Palästinensern

Ausgebrannte Autos rund um den Krater einer eingeschlagenen Raktete in Ashdod im Süden Israels. (Bild: Keystone/EPA)ZoomAusgebrannte Autos rund um den Krater einer eingeschlagenen Raktete in Ashdod im Süden Israels. (Bild: Keystone/EPA)

Bei neuen Angriffen zwischen Israeli und Palästinensern sind mehrere Personen getötet worden. Ausserdem gab es viele Verletzten.

(sda/dpa) In einer neuen Runde der Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern sind mindestens sechs Personen getötet und viele verletzt worden.

Zunächst griff die israelische Luftwaffe ein Trainingslager der Al-Kuds-Brigaden, dem bewaffneten Arm der militanten Organisation Islamischer Jihad, im Süden des Gazastreifens an. Dabei starben nach Angaben des medizinischen Notdienstes fünf Islamisten, darunter auch das ranghohe Al-Kuds-Mitglied Ahmed Sheikh Khalil. Drei weitere Personen wurden verletzt.

Raketeneinschlag in Ashdod

Daraufhin schossen die Al-Kuds-Brigaden nach eigenen Angaben mehrere Grad-Raketen russischer Bauart auf Israel ab. In der Hafenstadt Ashdod wurde eine leer stehende Schule getroffen.

Auch ein mehrstöckiges Wohnhaus wurde getroffen. Autos standen in Flammen. Treffer wurden auch aus Aschkelon und Gan Javne gemeldet. Die anderen Raketen und mehrere Granaten explodierten in offenem Gelände.

In vielen israelischen Städten wurde angeordnet, dass die Schulen am Sonntag, dem ersten Arbeitstag der jüdischen Woche, geschlossen bleiben sollten.

Kundgebung abgesagt

Grössere Veranstaltungen wurden abgesagt, darunter in der Wüstenstadt Beerscheba auch eine für Samstagabend geplante Kundgebung als Teil neuer, landesweiter Proteste gegen soziale Ungerechtigkeit.

Augenzeugen in Gaza berichteten auch von einer heftigen Explosion im Norden des Gebiets am Mittelmeer. Im Süden gab es bei einem zweiten israelischen Angriff nach unbestätigten Angaben einen weiteren Toten und zehn Verletzte. Unklar war, warum das neu installierte Raketenabwehrsystem der Israeli offenbar versagte.

Gefürchtete Grad-Raketen

Das israelische Militär teilte mit, der erste Angriff in Rafah mit fünf Toten habe einer Terrorgruppe gegolten, die schon vergangenen Mittwoch eine Grad-Rakete auf Israel abgefeuert hatte.

Im Augenblick des Luftschlages seien die Angreifer gerade dabei gewesen, weitere Raketen abzufeuern. Die Grad-Raketen sind in Israel gefürchteter als die im Gazastreifen selbst gebauten Kleinraketen, die normalerweise auf Israel abgeschossen werden. Die Raketenwerfer russischer Bauart haben eine grössere Reichweite und einen stärkeren Sprengkopf.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/nahost_tote_1.13158514.html

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