Zwei tödliche Grubenunglücke in drei Tagen: Chinas Kohlegruben gehören mit zu den gefährlichsten der Welt: 2010 starben 2400 Bergleute

Eine Gasexplosion in einer staatlichen Kohlegrube in
Zentralchina hat 29 Bergleute getötet. Der letzte vermisste Kumpel konnte nur noch tot gefunden werden. Das Unglück war am Samstag im Xialiuchong-Kohlebergwerk in der Stadt Hengyang, Provinz Hunan passiert. Verzweifelte Familienmitglieder der Opfer warteten stundenlang an der Unglücksgrube. Laut Chinas Staatsfernsehen war die Betriebsgenehmigung der Mine Anfang des Jahres wegen mangelhafter Sicherheitsstandards zurückgezogen worden.

Es war bereits das zweite Grubenunglück in China in drei Tagen. Am Donnerstag waren in der Provinz Henan in Zentralchina bei einer Gasexplosion in einem staatlichen Jiulishan-Bergwerk in der Stadt
Jiaozuo sieben Kumpel getötet und elf verschüttet worden.

Chinas Bergbau ist der gefährlichste der Welt. Im vergangenen Jahr starben gut 2400 Bergleute in chinesischen Kohleminen.

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