Occupy Kirchen, Parteien, Parlamente, Initiativen, ohne uns/euch occupieren zu lassen! Es bleibt nichts, als Dutschkes langer Weg durch die Institutionen, aber wir können ihn gemeinsam gehen, über alle Grenzen hinweg! Stossen wir die Diskussion über eine gesellschaftliches Reformprogramm zur Lösung der Vielfachkrise für die nationale, europäische und globale Ebene überall an!

Die Gesetze, um eine demokratische Kontrolle von Wirtschaft und Finanzwirtschaft durchzusetzen werden nicht auf den Plätzen gemacht, sondern in den Parlamenten. Auf den Plätzen können sie angestoßen werden, sind sie jetzt angestoßen worden. Aber es muss weiter gehen, damit es nicht verpufft. Und es darf nicht verpuffen! Da brauchen wir Mehrheiten und klare Programme. Die werden in Berlin und Brüssel und New York (bei der UNO) nur kommen, wenn sich im Land was tut, in den Wahlkreisen. Und in den Organisationen, die in Deutschland Meinung machen oder machen können. In Kirchen, Gewerkschaften, Medien, Schulen, Hochschulen, den Ortsvereinen der Parteien.  Es wird uns nichts bleiben, als diesen harten Weg zu gehen, dort überall um Positionen, Einfluss, Meinungsführerschaft zu ringen. Die Situation ist günstig, die übergroße Mehrheit der Menschen ist verunsichert, verliert das Vertrauen in ihre bisherigen Vertreter oder dominierenden Strömungen. Viele ihrer Thesen erweisen sich sichtbar als falsch! Die Frage bleibt, wer vereinnahmt wen auf diesem Weg: Diese Institutionen die Occupybewegung oder umgekehrt? Das kann so oder so ausgehen. Aber wenn wir wirkliche Veränderungen wollen – und die brauchen wir angesichts der Vielfachkrise tatsächlich in fast allen Bereichen, müssen wir uns auf den Weg machen. Erinnert sei an Rudi Dutschkes Aufforderung zum langen Marsch durch die Institutionen. Wie können wir es uns leichter machen? Alle, die dafür eintreten, dass erst der Mensch kommt und die Wirtschaft ihm zu dienen hat! Alle, die davon ausgehen, dass damit jeder Mensch auf der Welt gemeint ist und wir den nationalen Blickwinkel überwinden müssen! Alle, die davon ausgehen, dass die Wirtschaft von einer Wirtschaft für die Reichen umgebaut werden muss zu einer Wirtschaft, die zuerst einmal die Existenz  aller sichert! Alle, die für gleichberechtigte internationale Beziehungen und  friedliche Konfliktlösungen und Abrüstung eintreten! Alle, die wollen, dass wir unsere Umwelt für alle und auch die künftigen Generationen sichern! Wir sollten dazu öffentlich und in der Gesellschaft mit der Diskussion über ein demokratische Reformprogramm für die nationale, europäische und globale Ebene beginnen und diese Diskussion in alle Institutionen tragen. Vernetzen wir uns quer zu den Parteien und Organisationen, quer zu den Religionen und über die Landes- und Kontinentalgrenzen. Mit dem Internet haben wir heute das Mittel dazu und tauschen wir alle Informationen aus, über Fort- und Rückschritte, über Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung.: Occupy, Besetzen wir die nötigen Positionen in der Zivilgesellschaft, in den Parteien, dann im Staat, um eine von der Gesellschaft getragene Politzik mehrheitsfähig zu machen und gegen die egozentrischen Klassen und ihre Lobbyorganisationen durchsetzen zu können: Der Mensch zuerst!

Empören-Vernetzen-Verändern-Redakteur Wolfgang Lieberknecht

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