Obama heizt Streit mit China an: „China soll sich an die Regeln halten, wie alle“: China: „Wenn wir gemeinsam Regeln vereinbaren und nicht nur einer sie für die anderen diktiert, halten wir uns auch an die Regeln! Erinneren wir uns an den britischen Historiker, Eric Hobsbawn: Es wird sicher einen Krieg zwischen den USA und China geben; die Spannungen zwischen der alten Führungmacht, die keine Gleichberechtigugn akzeptieren will und dem immer stärkeren China werden sich immer mehr verschärfen: Die Menschheit müßte jetzt eine globale, auch Initiativen in China und den USA einschließende, Friedensbewegung aufzubauen, um diesen blutigen Weg zu verhindern!

14. November 2011, 13:04, NZZ Online

Obama heizt Streit mit China an

Verbaler Schlagabtausch zum Abschluss des Apec-Gipfel in Honolulu

«Genug ist genug»: Harte Worte Obamas an die Adresse Chinas (Bild: KEY / EPA)Zoom«Genug ist genug»: Harte Worte Obamas an die Adresse Chinas(Bild: KEY / EPA)

Präsident Barack Obama hat mit ungewohnt deutlichen Worten den Handels- und Währungsstreit mit China verschärft. «Genug ist genug», sagte Obama bei der Abschlusspressekonferenz des asiatisch-pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) in Honolulu.

(sda/Reuters/afp) Die Volksrepublik müsse sich endlich wie eine «erwachsene» Volkswirtschaft benehmen und aufhören «herumzuspielen». «Wir werden weiter darauf bestehen, dass China sich an die selben Regeln hält wie alle anderen», sagte Obama einen Tag nach dem Treffen mit seinem Amtskollegen Hu Jintao. «Wir wollen nicht, dass sie die Vereinigten Staaten ausnutzen.»

Die Antwort der Volksrepublik liess nicht lange auf sich warten und offenbart wenig Bereitschaft zum Einlenken. «Wir müssen zunächst einmal wissen, über welche Regeln wir hier sprechen», sagte der stellvertretende Generaldirektor des Aussenministeriums, Pang Sen.

«Wenn die Regeln gemeinsam durch eine Vereinbarung aufgestellt werden und China daran beteiligt ist, dann werden wir uns daran halten. Wenn die Regeln aber nur von einem oder einigen wenigen gemacht werden, dann hat China nicht die Pflicht, sich an sie zu halten», erklärte er weiter.

Streitpunkt YuaN-Kurs

Die mächtigsten Wirtschaftsnationen der Welt liegen seit Jahren in Handels- und Währungsfragen über Kreuz. Obama warf der Volksrepublik erneut vor, den Kurs ihrer Währung Yuan künstlich niedrig zu halten und sich so Vorteile auf den Weltmärkten zu verschaffen. Die Regierung in Peking müsse den Yuan schneller aufwerten lassen.

Der verbale Schlagabtausch steht in starkem Kontrast zu den Abschlusserklärung des APEC-Gipfels. Darin verpflichten sich die 21 Länder zu einem Abbau von Handelsbarrieren. Helfen soll dabei ein Bündnis, das auf eine Freihandelszone in der Pazifik-Region abzielt. Am Samstag hatten sich die USA und mehrere Pazifikstaaten auf die Grundzüge eines solchen Freihandelsabkommens geeinigt.

Auch Kanada und Mexiko an Bord

Diesem wollen sich nun auch Kanada und Mexiko anschliessen. Kanada habe sich entschieden, an den Verhandlungen über eine Freihandelszone teilzunehmen, sagte Premierminister Stephen Harper am Sonntag vor Journalisten. Ein ranghoher Vertreter Mexikos erklärte seinerseits gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, das Land wolle ebenfalls bei den Verhandlungen mitmachen.

Zu den Partnerstaaten für das geplante Freihandelsabkommen gehören nun somit zwölf Staaten, darunter auch Japan. Grosse Volkswirtschaften wie China und Südkorea sind jedoch nicht beteiligt.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/obama_heizt_streit_mit_china_an_1.13313682.html

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: