Euronews: Wurde Strauss-Kahn von Sarkozys Parteifreunden ausspioniert? Für Sarkozy und seine Getreuen ist es nicht das erste Mal, dass sie das Ausspionierens politischer Gegner verdächtigt werden.

Die Strafgerichte haben den Fall Strauss-Kahn geschlossen, in den Medien geht die Affäre weiter. Nach dem minutiösen Bericht eines amerikanischen Journalisten der New York Review of Books raschelt es auch wieder im französischen Blätterwald: Strauss-Kahn soll wenige Stunden vor dem Vorfall mit dem Zimmermädchen im New Yorker Sofitel geargwöhnt haben, dass sein Handy von der gegnerischen Partei, Präsident Sarkozys UMP, angezapft wurde. Er habe eine entsprechende Warnung von einer Freundin erhalten, die vorübergehend bei der UMPbeschäftigt war. Strauss-Kahn habe deshalb das Handy nach seiner Rückkehr in Frankreich überprüfen lassen wollen – doch dazu kam es bekanntermaßen ja nicht gleich.

UMP-Generalsekretär Jean-François Copé wiegelt ab: Wenn es Beweise gebe, müsse ein jeder Konsequenzen daraus ziehen. Aber solange es sich nur um Gerüchte auf Basis anonymer Hinweise handele, werde seine Partei natürlich entsprechend reserviert damit umgehen.

An den der Öffentlichkeit bekannten Vorgängen zwischen dem damaligen IWF-Chef und der Putzfrau ändert dies wenig, ebenso wenig an den Vorwürfen der französischen Schriftstellerin Banon gegen ihn und den Ermittlungen zuDSKs Treiben mit Callgirls. Für Sarkozy und seine Getreuen ist es hingegen nicht das erste Mal, dass sie das Ausspionierens politischer Gegner verdächtigt werden.

http://de.euronews.net/2011/11/26/wurde-strauss-kahn-von-sarkozys-parteifreunden-ausspioniert/

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