Ermittler: Neonazis könnten über Sprengstoff aus Diebstahl aus Bundeswehrdepot verfügen: „Mittlerweile“ klar: Jena-Garagen-Sprendstoff stammte aus Bundeswehrbeständen

Ermittler: Neonazis könnten über Sprengstoff verfügen

27. November 2011 18:00

Rohrbomben mit TNT aus Bundeswehrbeständen gefunden

Berlin – Ermittler befürchten, dass sich in den Händen von deutschen Neonazis kiloweise Sprengstoff befindet. 1991 waren aus einem Bundeswehr-Depot in Thüringen rund 38 Kilogramm TNT gestohlen worden. Die Bild am Sonntag berichtet, die Fahnder hätten mittlerweile herausgefunden, dass jene Rohrbomben, die 1998 in einer von Beate Z. angemieteten Garage gefunden wurden, mit dem TNT aus Bundeswehr-Beständen gebaut wurden.

Unklar ist, wo der Rest ist. Derzeit überprüfen die Behörden auch, ob der Nagelbomben-Anschlag des Terror-Trios im Juni 2004 in Köln ebenfalls mit diesem Sprengstoff verübt wurde. Laut Spiegel hat der Verfassungschutz bereits 1998 gewusst, dass sich das untergetauchte Neonazi-Trio, bestehend aus Beate Z., Uwe B. und Uwe M., Waffen besorge.

Demnach soll ein V-Mann im September 1998 berichtet haben, ein sächsischer Neonazi beschaffe für die drei Waffen. Zudem wurden die Verfassungsschützer informiert, dass mit den Waffen Überfälle begangen werden sollten. Die Hinweise sollen vom brandenburgischen Verfassungsschutz sein und gingen nach Thüringen und Sachsen. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 28.11.2011)

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