Die Zahl der HIV-Infizierten in Osteuropa und Zentralasien steigt weiter rasch an. Die Ukraine und Russland wiesen die weltweit höchsten Zuwächse bei der Ansteckungsrate auf.

Renovabis: HIV-Verbreitung in Osteuropa steigt rapide an

Die Zahl der HIV-Infizierten in Osteuropa und Zentralasien steigt nach Informationen des katholischen Osteuropahilfswerks Renovabis weiter rasch an. Die Ukraine und Russland wiesen die weltweit höchsten Zuwächse bei der Ansteckungsrate auf, teilte das Hilfswerk am Dienstag in Freising mit. In Armenien, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan werde sich die Anzahl der Neuinfizierten in vier bis fünf Jahren verdoppeln, sagte Klemens Ochel vom Missionsärztlichen Institut in Würzburg. Die Hauptgruppe der Betroffenen seien weiter Männer, die Drogen nähmen. Fehlende gesundheitliche Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten wirkten sich maßgeblich auf die Ausbreitung von HIV und Aids, aber auch Tuberkulose aus. Aktuell fördert Renovabis nach eigenen Angaben im Westen der Ukraine den Aufbau eines Rehabilitationszentrums des Kapuzinerordens für Suchtkranke und Menschen mit HIV-Aids. Außerdem werde in dem Land eine weitere Einrichtung dieser Art in Trägerschaft der griechisch-katholischen Caritas unterstützt. Beide Häuser besäßen eine Pilotfunktion.

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