LOreal-Erbin: Französische Zeitung: Kein Gerichtsverfahren für die Milliardärin, obwohl sie Parteien und Politiker schmierte und Steuern hinterzog! So sieht es mit der Rechtsstaatlichkeit in Europa aus!

Keine Anklage im Fall Bettencourt
Bericht über Entscheid des Finanzministeriums
Liliane Bettencourt, Erbin des Kosmetikkonzerns L’Oréal. (Bild: Reuters)
Die französische Milliardärin Liliane Bettencourt wird offenbar nicht wegen Steuerhinterziehung angeklagt. Sie geriet wegen Schwarzgeldkonten in die Schlagzeilen und weil sie Leuten aus der Regierungspartei Geld zusteckte.

awy./(ddp) Das französische Magazin «Le Nouvel Observateur» berichtete am Mittwoch, die reichste Frau Frankreichs müsse sich nicht vor Gericht verantworten, obwohl sie mindestens 106 Millionen Euro vor dem Staat verheimlicht habe. Dies sei im Finanzministerium entschieden worden. Bettencourt hatte einen Teil ihres Vermögens auf Schweizer Konten und in Singapur versteckt. Unterdessen läuft ein gerichtliches Verfahren über eine künftige Bervormundung der 89-jährigen Frau.

Der Fall Bettencourt ist besteht nicht nur aus einer Steueraffäre, sondern auch aus einer Parteispendenaffäre. Die Milliardärin pflegte zuweilen Leuten aus der Regierungspartei Umschläge mit Bargeld zuzustecken. Zu den Empfängern gehörten der ehemalige Finanzminister Eric Woerth und angeblich auch der französische Präsident Nicolas Sarkozy persönlich.

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