Proteste in der Ukraine: Auf Druck des Weltwährungsfonds werden die Renten der Überlebenden und Rettungsarbeiter der Atomkatastrophe in Tschernobyl gekürzt! „Andere sind durch unsere Arbeit zu Milliardären geworden!“

In der Ukraine ist es auch an diesem Tag wieder zu Protesten gekommen. Auf die Straße gingen in der Hauptstadt Kiew erneut Überlebende der Tschernobyl-Katastrophe, ebenso wie frühere Soldaten aus dem sowjetischen Afghanistankrieg.

Sie wandten sich gegen Einschnitte bei Renten und Sozialleistungen, erinnerten aber auch an das Todesopfer bei den Protesten am Sonntag.

“Ich bin hier wegen dem Mann, der in Donezk getötet worden ist”, sagt ein ehemaliger Afghanistankämpfer. “Dank seiner sind manche Leute zu Milliardären geworden. Er ist gestorben, weil er vierzig Jahre lang für sie gearbeitet hat. Dafür haben sie ihm alles genommen, und man ist auf ihm herumgetrampelt.”

Die Ukraine muss unter Druck des Weltwährungsfonds sparen. Dazu gehören auch Kürzungen bei den Renten. Im Gegenzug kann das Land auf dringend benötigte Milliardenhilfen rechnen.

http://de.euronews.net/2011/11/29/erneut-proteste-in-der-ukraine/

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