Autokorso mit 160 Fahrzeugen heute gegen rechte Gewalt fährt zur NPD-Zentrale und zum Bundesinnenministerium: „Mischen Sie sich ein – Rassismus geht alle an“ Als Kritik an den staatlichen Ermittlungen im Fall des NSU trugen dabei einige der rund 1000 Teilnehmer eine auf der rechten Seite verdunkelte Brille. „Unser Ziel ist es, eine Verbindung zwischen der politischen Verantwortung und dem Rassismus herzustellen“, erklärten die Veranstalter.

Autokorso gegen rechte Gewalt zieht durch Berlin
Samstag, 3. Dezember 2011 16:42

Mit 160 Fahrzeugen bewegte sich am Sonnabend der „Autokorso gegen Rassismus“ von Berlin-Kreuzberg Richtung NPD-Zentrale in Köpenick. Aufgerufen dazu hatte der Türkische Bund Berlin-Brandenburg – als Reaktion auf die Mordserie durch rechtsextreme Terroristen.
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Foto: Steffen Pletl
Aus Protest gegen Rechtsextremismus und die rassistische Terrorgruppe NSU hat …

Als Reaktion auf die Mordserie von Neonazis hat der Türkische Bund Berlin-Brandenburg (TBB) am Samstag einen Autokorso durch die Hauptstadt organisiert. Rund 160 Fahrzeuge fuhren nach Angaben der Polizei am Vormittag am U-Bahnhof Möckernbrücke in Kreuzberg los und erreichten gegen 12.30 Uhr hupend die NPD-Zentrale in der Seelenbinderstraße in Köpenick.

Zahlreiche Polizisten begleiteten den Autokorso, Motorräder sicherten den Straßenverkehr ab. Autofahrer mussten rund acht Minuten warten, bis der Korso an ihnen vorbeigezogen war. Auch viele Taxi-Fahrer beteiligten sich daran. Zu Zwischenfällen sei es nicht gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Auf den Schildern der Protestierenden war unter anderem zu lesen „Mischen Sie sich ein – Rassismus geht alle an“, „Dumm, brutal und national“ und „Aufstehen, hinsehen, Nazis im Weg stehen“. Auffallend viele türkische Taxifahrer waren dem Aufruf des TBB gefolgt.

Nach erreichen der NPD-Parteizentrale an der Seelenbinderstraße zog der Korso weiter zum Bundesinnenministerium in Moabit, wo der TBB eine Kundgebung abhielt. Als Kritik an den staatlichen Ermittlungen im Fall des NSU trugen dabei einige der rund 1000 Teilnehmer eine auf der rechten Seite verdunkelte Brille. „Unser Ziel ist es, eine Verbindung zwischen der politischen Verantwortung und dem Rassismus herzustellen“, erklärten die Veranstalter.

Der Protestzug durch Berlin wurde von zahlreichen Polizisten auf Motorrädern begleitet. „Es ist aber alles reibungslos verlaufen. Die Kundgebung endete friedlich vor dem Brandenburger Tor“, sagte ein Polizeisprecher.

Seit dem 11. November ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer der NSU. Die Gruppierung soll bundesweit für neun Morde an Kleinunternehmern türkischer und griechischer Herkunft in den Jahren 2000 bis 2006, den Mordanschlag auf zwei Polizisten in Heilbronn vom April 2007 und zwei BMO/dapd/nbo
Bombenanschläge in Köln von 2001 und 2004 verantwortlich sein.BMO/dapd/nbo

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