Die Delegation aus Fukushima bedankt sich bei ihrem Besuch in Kiel für die Unterstützung aus Deutschland: Kurz vor dem Abflug der Gruppe nach Deutschland sind in der Stadt sehr hohe Strahlenwerte gemessen wurden. Wie konnte es zu den fatalen Problemen in Fukushima kommen? Die IAEO verlangt Aufklärung. Doch die Atom-Behörde und die japanische Regierung sind eng verwoben.

ukushima-Delegation in Kiel

Die Delegation aus Fukushima bedankt sich bei ihrem Besuch in Kiel für die Unterstützung aus Deutschland.
Die Spendenbereitschaft der Deutschen nach dem schweren Unglück am japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat die dort lebende Bevölkerung stark beeindruckt. Am Freitag ist erstmals eine Delegation aus der Unglücksregion in Deutschland eingetroffen, um im Namen aller Betroffen Dank auszusprechen. Die aus 20 Personen bestehende Gruppe wurde in Kiel vom Leiter der Staatskanzlei des Landes, Staatsekretär Arne Wulff (CDU) und Stadpräsidentin Cathy Kietzer (SPD) empfangen. Der Besuch aus Fukushima bleibt noch bis Sonntag zu Gast im Norden, um Danke zu sagen und um zu erzählen wie das Leben dort nach der Katastrophe aussieht.
Weiter gefährliche Situation in Fukushima

Unter den Delegierten sind vor allem junge Studenten aus der Stadt Fukushima, Diese liegt nur 60 Kilometer vom Kernkraftwerk entferntt. Trotz der Gefahren haben sie entschieden, in ihrer Heimat zu bleiben. Wie lange die japanische Regierung das noch erlaubt, ist allerdings fraglich. Ihr Professor erzählte, dass kurz vor dem Abflug in der Stadt sehr hohe Strahlenwerte gemessen wurden.
Wie konnte es zu den fatalen Problemen in Fukushima kommen? Die IAEO verlangt Aufklärung. Doch die Atom-Behörde und die japanische Regierung sind eng verwoben.
Video starten (04:27 min)

Das Unglück hatte am 11. März diesen Jahres seinen Anfang genommen. Nach einem schweren Seebeben war es zu einem bis zu zehn Meter hohen Tsunami gekommen. Das Atomkraftwerk Fukushima erlitt dabei schwere Schäden. In drei der sechs Reaktorblöcke kam es daraufhin zu Kernschmelzen. Die Umgebung wurde radioaktiv verseucht und mehr als 100.000 Menschen mussten das Gebiet verlassen. Ob und wann sie wieder in ihre Heimat zurückkehren können, ist derzeit unklar.

http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/fukushima145.html

 

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