Guttenberg soll nicht sich nicht nur bei der Doktorarbeit mit fremden Feder geschmückt haben: In „seinem“ außenpolitischen Aufsatz über EU und Türkei – so die Internet-Plattform GuttenPlag Wiki, hat Gutti auf 13 von 23 Seiten Textpassagen anderer eingebaut. -Seinem Bucherfolg schadet das nicht – es soll derzeit schon vergriffen sein!

Neue PlagiatsvorwürfeGuttenberg soll noch mehr abgeschrieben haben

Samstag, 03.12.2011, 15:05

Guttenbergs Buch

dapd Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in neuem Look Mitte November bei einer Konferenz im kanadischen Halifax
Kurz nachdem Karl-Theodor zu Guttenberg wieder in der Öffentlichkeit auftritt, werden neue Vorwürfe gegen den Ex-Verteidigungsminister laut. Guttenberg soll nicht nur für seine Doktorarbeit abgeschrieben haben, meldet GuttenPlag.
Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) sieht sich mit neuen Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Plagiatsjäger der Internet-Plattform GuttenPlag Wiki werfen dem Politiker vor, beim Verfassen eines Aufsatzes aus dem Jahr 2004 ähnlich verfahren zu haben wie bei der Arbeit an seiner Doktorarbeit 2006, berichtete die „Welt am Sonntag“ am Samstag vorab.Dem Bericht zufolge analysierten die Rechercheure einen 23 Seiten langen außenpolitischen Aufsatz Guttenbergs mit dem Titel „Die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU – eine ,Privilegierte Partnerschaft´“. Dabei wiesen sie demnach auf bisher 13 Seiten Textpassagen nach, die aus unterschiedlichen Quellen stammen – darunter Zeitungsartikel, Ausarbeitungen der Europäischen Union und ein Dokument des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages. Rund ein Drittel des Essays, der in der Zeitschrift „aktuelle analysen“ der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung veröffentlicht wurde, seien laut GuttenPlag abgeschrieben.

„Bauprinzip der Doktorarbeit“

„Unsere Analyse des Beitrags zeigt, dass sich hier in kleiner Form das Bauprinzip der Doktorarbeit widerspiegelt“, erklärten die Internet-Aktivisten von GuttenPlag der „WamS“. In der Doktorarbeit von 2006 spiele der Aufsatz von 2004 allerdings fast keine Rolle.

Guttenberg war wegen der Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit im März vom Ministeramt zurückgetreten und zog sich danach auch von allen anderen politischen Ämtern zurück. Ende des Sommers ging er mit seiner Familie in die USA. Mit einem Auftritt auf einer Konferenz im kanadischen Halifax kehrte er dann in die Öffentlichkeit zurück – in neuem Look und ohne Brille. Sein Buch „Vorerst gescheitert“ ist seit Dienstag im Handel erhältlich und bereits vergriffen.

http://www.focus.de/politik/deutschland/neue-plagiatsvorwuerfe-guttenberg-soll-noch-mehr-abgeschrieben-haben_aid_690396.html

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