Archiv

Kriegsopfer

http://www.youtube.com/watch?v=agdcEmwunpA&feature=related Begin-Doktrin

Eine interne Untersuchung der US-Armee: Die Soldaten haben sie damals richtig verhalten!

Wie wollen die Menschen sic h eine Meinung bilden über den Krieg, wenn sie gar nicht erfahren, was das wirklich vor sich geht!Vor allem Zivilisten betroffen sind, viele Frauen und Kinder! Menschen, wie Du und ich! Danke Bradely Manning, danke Wikeleaks! Ein erster Schritt! Aber an unserer Hilflosigkeit  haben sie doch noch wenig geändet! Die großen Massenmedien verbreiten täglich Meldungen, die Feindbilder aufbauen , damit die Öffentlicghkeit trotz Unbehangens diese Kriege für strategische Interessen der Eliten mittragen und den Krieg inzwischen wieder als was Normales akzeptieren! Und sie bedröhnen die Menschen von allen Seiten, so dass viele glauben: der Krieg ist nötig! Fast hätten wir einmal den Krieg gegen uns selbst akzeptieren müssen, als wir nach Beginn des Irakkrieges udn als unsere Regierung nicht so wollte, wie die US-Führung, auch plötzlich von Rumsfeld in einem Atemzug mit Iran und Nordkorea als Schurkensstat bezeichnet wurden!

Worum es bei den Kriegen wirklich geht, wird nicht mitgeteilt: Die mitgeteilten Gründe sind es nicht. Was dem angelastet wird, den unsere Eliten als Gegener sehen, wird bei denen geduldet, die das Spiel der Eliten nicht stören!

Wir müssen viel mehr solche Bilder verbreiten und darüber reden, dass das endlich aufhören muss mit den Kriegen! Das Internet gibt uns heute daszu mehr Möglichkeiten als je zuvor! Wir brauchen wieder eine Friedenbewegung! Und die muss von unten aufgebaut werden, von jedr/m, die/der helfen will, sich dem jetzigen Abrutschen in immer mehr Kriege entgegenzustellen un das Vermächtnis der Antihilterkoalition des Zweiten Weltkrieges ernst zu nehmen: Die Geißel des Krieges muss endlich von der Welt verschwinden! Wir brauchen nur noch friedliche Konfliktlösungen!

http://www.youtube.com/watch?v=pgK8Y2hHrw8&feature=related

Vor Konferenzbeginn in Bonn

Tausende protestieren vor Afghanistan-Konferenz

Demonstration vor der Beginn der Afghanistan-Konferenz in Bonn (Foto: AFP) Großansicht des Bildes Demonstration vor der Beginn der Afghanistan-Konferenz in Bonn Rund 4500 Menschen haben in Bonn gegen die am Montag beginnende Afghanistan-Konferenz demonstriert. Der Protestzug von Kriegsgegnern zog durch die Bonner Innenstadt. Aufgerufen zu den Protesten hatten das Netzwerk Friedensinitiative, die Linkspartei und Attac. Unter dem Motto „Sie reden von Frieden – sie führen Krieg – Truppen raus aus Afghanistan“ forderten die Demonstranten den sofortigen Abzug der stationierten Soldaten, einen Waffenstillstand und den Dialog mit allen Konfliktpartnern.

Bei der Abschlusskundgebung wurde der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele mit Eiern beworfen. Eine Gruppe der Demonstranten schleuderte Ströbele in Bonn die Worte entgegen, er habe „Blut an den Händen“. Seit Beginn der Afghanistan-Debatte hatte Ströbele immer gegen den Bundeswehreinsatz gestimmt. Sein Vorredner, Linksfraktionschef Gregor Gysi, war mit Applaus empfangen worden.

Rund 4000 Polizisten und Sicherheitskräfte waren bei der Demonstration im Einsatz. Nach Angaben der Polizei verliefen die Proteste bis auf den Zwischenfall bei der Abschlusskundgebung friedlich.

Bundeswehrverband nennt Konferenz ohne Pakistan sinnlos

Im ehemaligen Bundestag in Bonn findet ab Montag die Afghanistan-Konferenz statt. (Foto: dpa) Großansicht des Bildes Im ehemaligen Bundestag in Bonn findet ab Montag die Afghanistan-Konferenz statt. Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, warnte angesichts der Absage Pakistans vor einem Scheitern der internationalen Konferenz. „Wer heute Afghanistan sieht, der muss Pakistan, Indien und Iran, ja der muss den gesamten Raum sehen“, sagte Kirsch der „Mitteldeutschen Zeitung“. „Afghanistan und Pakistan – das ist ein Thema. Insofern macht es kaum Sinn, eine Konferenz durchzuführen, bei der das wichtigste Land, das außerdem noch die Atomwaffe hat, nicht dabei ist.“

Pakistan hatte seine Teilnahme aus Protest gegen einen NATO-Angriff auf pakistanische Militärposten abgesagt.

Drohnenkrieg in Afghanistan

Nato stationiert leise Killer im Bundeswehrgebiet

Von Matthias Gebauer

Drohne "Gray Eagle": Tödlich präzise

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General Atomics

Drohne „Gray Eagle“: Tödlich präzise

Sie sind unbemannt, leise und tödlich präzise: Erstmals stationiert die Nato im Gebiet der Bundeswehr in Afghanistan vier Kampfdrohnen vom Typ „Gray Eagle“. Von Masar-i-Scharif aus sollen sie mit Live-Bildern und „Hellfire“-Raketen bei der Jagd auf Taliban-Kämpfer eingesetzt werden.

Info

Berlin – Zur Unterstützung der meist von US-Spezialeinheiten geführten Jagd auf Taliban und andere Terrorgruppen im Einsatzgebiet der Bundeswehr können in Zukunft verstärkt bewaffnete Drohnen eingesetzt werden. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE werden ab Ende des Jahres vier unbemannte Drohnen vom Typ „Gray Eagle“ auf dem Flughafen des deutschen Camps in Masar-i-Scharif in Nordafghanistan stationiert. Sie sollen nach einer Testphase von einigen Monaten im Jahr 2012 die ersten Missionen fliegen.

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Grundsätzlich sind die unbemannten Drohnen, die mit vier Raketen vom Typ „Hellfire“ oder acht „Stingers“ bestückt werden können, in ganzAfghanistan einsetzbar. Mit rund 250 Kilometern pro Stunde können sie innerhalb von kurzer Zeit jeden Ort im Land am Hindukusch erreichen.

Aus dem Isaf-Hauptquartier war allerdings zu hören, dass die Drohnen vor allem bei den in den letzten Monaten verstärkten Operationen gegen Taliban-Kommandeure und andere Terror-Gruppen wie das Haqqani-Netzwerk im Einsatzgebiet der Bundeswehr verwendet werden sollen.

Die in Nordafghanistan eingesetzten US-Spezialkräfte haben ihre Jagd auf solche Ziele im laufenden Jahr immer mehr intensiviert. Fast jede Nacht gibt es solche Operationen. Dabei wurden in den vergangenen Monaten Dutzende mutmaßliche Taliban-Führer getötet und Hunderte festgenommen. Bei ihren Missionen werden die Special Forces fast immer durch Drohnen oder andere Aufklärungsflugzeuge unterstützt – sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Ausführungen der Operationen sind die „fliegenden Augen“ unerlässlich.

Die „Gray Eagle “ ist eine Weiterentwicklung der für ihre tödliche Präzision bekannten „Predator“-Drohne, mit der die US-Armee militärische Ziele in Häusern oder auch in fahrenden Autos angreift. Insgesamt 36 Stunden kann das unbemannte Flugzeug mit einer Spannweite von 17 Metern in der Luft bleiben. Durch die Flughöhe von bis zu 7600 Metern bleibt die knapp anderthalb Tonnen schwere Drohne am Boden fast immer unbemerkt. Meist hört man dort nur ein leichtes Surren des mit Kerosin angetriebenen Flugkörpers.

Die Hightech-Waffe ist in den letzten Jahren zu einem unersetzlichen Instrument der US-Armee geworden. Mit empfindlichen Sensoren und hochauflösenden Kameras, die Live-Bilder senden, kann sie die Spezialkräfte sowohl bei Operationen mit Luftbildern versorgen als auch direkt Raketen abfeuern. Per Joystick können Piloten am Boden jede Bewegung verfolgen, selbst in der Dunkelheit liefern Nachtsichtlinsen und Wärmesensoren gestochen scharfe Bilder aus dem Operationsgebiet.

Die Bundeswehr selbst hat mehrere Typen von unbemannten Drohnen, diese dienen allerdings nur der Überwachung und sind unbewaffnet. Die „Gray Eagle“, die nun im Camp Marmal in Masar-i-Scharif stationiert werden sollen, werden allerdings von der Kommandozentrale der Nato in Kabul geführt. Die Deutschen können über den Kommandostrang nach Kabul auch Drohnen für laufende Operationen anfordern. Dies ist vor allem bei Operationen im Raum Kunduz in der Vergangenheit mehrmals passiert. Die gezielte Jagd auf die Taliban überlässt die Bundeswehr im Norden jedoch den US-Kräften.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,801336,00.html

«Wenn die Isaf-Truppen weggehen, gibt es Bürgerkrieg»

Düstere Prognosen aus nun veröffentlichen Geheimdienstakten vor der Afghanistan-Konferenz

Ein Helikopter der Isaf kreist nach einem verübten Selbstmordattentat über Kabul. (Bild: Reuters)ZoomEin Helikopter der Isaf kreist nach einem verübten Selbstmordattentat über Kabul.(Bild: Reuters)

Die anstehende Afghanistan-Konferenz in Bonn steht unter keinem guten Stern. Nach der Absage Pakistans hat nun eine deutsche Zeitung Geheimdienstdokumente publik gemacht, nach denen die weitere Entwicklung im Land sehr pessimistisch beurteilt wird.

(sda/dpa) Die am kommenden Montag in Bonn beginnende Afghanistan-Konferenz wird nach Informationen der deutschen Tageszeitung «Bild» von massiven Spannungen und düsteren Prognosen überschattet. Wie das Blatt berichtet, geht dies aus vielen Militär- und Geheimdienstdokumenten hervor.

Demnach sieht Präsident Hamid Karzai die Konferenz nicht als Chance, sondern als Bedrohung. Bei der Bundeswehr und dem amerikanischem Militär werde die weitere Entwicklung in Afghanistan nach dem Truppenabzug negativ beurteilt, heisst es.

Merkel will mit gemässigten Taliban verhandeln

(Reuters) Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel will auch Teile der Taliban in die Friedensverhandlungen in Afghanistan einbeziehen. «Nicht jeder, der einmal für die Taliban gekämpft hat, steht für immer einer friedlichen Entwicklung im Wege; viele dieser Menschen können und sollen zu einer stabilen Zukunft Afghanistans beitragen», sagte die Regierungscherfin in einem Interview des Bonner «General-Anzeiger».

«Wir werden sicher nicht alle überzeugen können, aber es gibt innerhalb der Taliban verschiedene Strömungen, auch gemässigte, die zur Zusammenarbeit bereit sind», sagte sie weiter.

Die Taliban müssten jede Verbindung zu al-Kaida kappen und der Gewalt abschwören, sagte die Bundeskanzlerin. «Dieser Versöhnungsprozess bleibt nicht ohne Rückschläge, aber meine Hoffnung ist, dass die übergrosse Mehrheit der afghanischen Bevölkerung nach 30 Jahren Krieg und Bürgerkrieg der Gewalt müde ist», fügte sie hinzu.

«In seinen besonders misstrauischen Momenten glaubt Karsai, man wolle ihn in Bonn isolieren und von der Macht beseitigen», zitiert die Zeitung aus einem amerikanischen Dokument des Combined Joint Intelligence Operations Center – Afghanistan, einer Art Militärgeheimdienst.

Negative Einschätzungen

Weitere Dokumente würden belegen, wie pessimistisch die Bundeswehr die Zukunft Afghanistans nach Abzug der westlichen Kampftruppen sehe. «Nach dem Ende der Besatzung durch Isaf 2014, werden die Führer der Aufständischen», die sich nach Pakistan geflüchtet haben, «nach Afghanistan zurückkehren», heiße es in einem als geheim eingestuften Bundeswehr-Dokument. «Wenn die Isaf-Truppen das Land verlassen, wird es Bürgerkrieg geben», wird aus einem Bericht des amerikanischen Militärs über den Norden Afghanistans zitiert.

Dokumente des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) belegten ausserdem belegen, dass die Bundeswehr offenbar auch Kriminelle als Verbündete in Nordafghanistan akzeptierte, berichtet die Zeitung weiter. So sei bekanntgewesen, dass der nordafghanische Polizeichef Daud Daud, bis zu seiner Ermordung im Mai ein enger Partner der Bundeswehr, in den Drogenhandel verwickelt gewesen sei. Daud, so der BND, solle «seit einigen Jahren regelmäßig Drogengeschäfte getätigt haben.»

Pakistan rechnet angeblich mit Invasion

Aus einem streng geheimen Papier des amerikanischen Militärs in Afghanistan gehe hervor, dass die pakistanische Regierung mit einer Invasion der US-Truppen rechne. Das pakistanische Militär, so die Analysten des Combined Joint Intelligence Operations Center, habe «Defensivstellungen» in der Grenzregion zwischen Afghanistan und Pakistan errichtet, berichtet die Zeitung. «Dies ist eine Reaktion auf erwartete Angriffe von US- oder Koalitionstruppen», heiße es in dem geheimen Dokument. Das pakistanische Militär bereite sich auf einen «nach ihrem Eindruck unmittelbar bevorstehenden Einfall amerikanischer Truppen» vor.

Zwischen amerikanischen und pakistanischen Truppen war es am vergangenen Samstag zu einem schweren Zwischenfall im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet gekommen. Dabei beschossen amerikanische Kampfhubschrauber einen Grenzposten des pakistanischen Militärs und töteten 24 Soldaten. Die Regierung in Islamabad hatte daraufhin ihre Teilnahme an der Bonner Konferenz abgesagt.

Frauen bei NATO-Luftangriff getötet
29. November 2011 12:00

Internationale Schutztruppe ISAF äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall

Kabul – Bei einem NATO-Luftangriff in der südafghanischen Provinz Kandahar sind nach afghanischen Angaben mindestens drei Dorfbewohnerinnen getötet worden. Zwei Männer, ebenfalls Zivilisten, wurden verletzt, als ein Kampfhubschrauber ein Dorf im Distrikt Zhari unter Beschuss nahm, wie ein Sprecher des Provinzgouverneurs am Dienstag mitteilte. Die Internationale Schutztruppe ISAF äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall, der sich bereits am Montag ereignete.

Erst am vergangenen Mittwoch waren bei einem NATO-Luftangriff in der Provinz Kandahar sechs Kinder getötet worden. Der Kommandant der ISAF, US-General John Allen, hatte danach von einem „bedauerlichen Vorfall“ gesprochen und eine Untersuchung angekündigt.

Die afghanische Regierung teilte am Dienstag unterdessen mit, Präsident Hamid Karzai habe einen Brief von Allen erhalten, in dem dieser die zivilen Opfer bei NATO-Militäraktionen in den vergangenen Tagen bedauere. Zudem habe der General zugesichert, alles zu unternehmen, um derartige Zwischenfälle künftig zu vermeiden. Der aktuelle Angriff in Kandahar wird in der Erklärung nicht erwähnt.

Zivile Opfer sorgen immer wieder für Kritik der afghanischen Regierung an der NATO. Zwar hat die Zahl der bei Kämpfen getöteten Zivilisten in den vergangenen Jahren insgesamt zugenommen, für die meisten Opfer sind aber Aufständische wie die Taliban verantwortlich. (APA)

Bradley Manning treatment in custody concerns MEPs

Open letter to US authorities raises human rights fears and urges access for UN special rapporteur on torture to whistleblower

• The open letter by the 54 MEPs

More than 50 members of the European parliament have signed an open letter to the US government raising concerns about the treatment of Bradley Manning, the US soldier in military detention for allegedly leaking classified US documents to the whistleblowing site WikiLeaks.

The call on the US government comes before a pre-trial hearing – Manning’s first appearance in court – which begins on 16 December.

The MEPs said internal investigations into Manning’s treatment in custody, which included solitary confinement for up to 23 hours a day, inspections by officers every five minutes from 5am onwards and removal of his clothes, had been marred by „clear conflicts of interest“.

They call for US authorities to grant Juan Méndez, the UN special rapporteur on torture, access to Manning.

Mendez has made repeated requests for access to the military base where Manning is held, all of which have been refused by US authorities.

Manning was arrested in May 2010 after allegedly confessing to passing thousands of documents to WikiLeaks to computer hacker Adrian Lamo, who informed the authorities. He was charged with 12 offences under the uniform code in July 2010. An additional 22 charges were added in March 2011, following the publication of the Afghan and Iraq war logs, Guantánamo files and US embassy cables.

One charge, „aiding the enemy“, carries the death penalty in the US, but army prosecutors have indicated they will not seek such a punishment in Manning’s case.

The open letter from European parliamentarians, which follows another signed by several hundred US legal scholars, questioned the charges against Manning and warned that his pre-trial treatment may harm the UN’s work elsewhere, „particularly its mandate to investigate allegations of torture and human rights abuses“.

„In order to uphold the rights guaranteed to Bradley Manning under international human rights law and the US constitution, it is imperative that the United Nations special rapporteur be allowed to properly investigate evidence of rights abuses. PFC Manning has a right to be free from cruel and unusual punishment. People accused of crimes must not be subjected to any form of punishment before being brought to trial,“ they wrote.

„We certainly do not understand why an alleged whistleblower is being threatened with the death penalty, or the possibility of life in prison. We also question whether Bradley Manning’s right to due process has been upheld, as he has now spent over 17 months in pre-trial confinement.“

Five MEPs from the UK signed the open letter in support of Manning, who holds dual US and UK citizenships. They were Labour MEPs Richard Howitt and Derek Vaughan, Green MEPs Jean Lambert and Keith Taylor, and Plaid Cymru MEP Jill Evans.

Manning will attend an Article 32 hearing, the US military equivalent of a pre-trial hearing, on 16 December. This is expected to last five days. Manning’s lawyer, David Coombs, has indicated he wishes to call 50 witnesses at the hearing, but military authorities are considered unlikely to grant such a request.

The Article 32 hearing then makes a recommendation to a general as to whether to proceed to a full trial.

http://www.guardian.co.uk/world/2011/nov/29/bradley-manning-concerns-mep-letter

To:

US President Barack Obama

Members of the US Senate

Members of the US House of Representatives

US secretary of defence Leon Panetta

US secretary of the army John McHugh

US army chief of staff Raymond T Odierno

As members of the European parliament, who were elected to represent our constituents throughout Europe, we are writing to express our concerns about alleged human rights violations against Bradley Manning, a young soldier who has been accused of releasing classified information pertaining to possible US war crimes in Iraq and Afghanistan. We are concerned that the US army has charged Bradley Manning with „aiding the enemy,“ a capital offence that is punishable by death. We have questions about why Mr Manning has been imprisoned for 17 months without yet having had his day in court. We are troubled by reports that Mr Manning has been subjected to prolonged solitary confinement and other abusive treatment tantamount to torture. And we are disappointed that the US government has denied the request of the United Nations special rapporteur on torture to meet privately with Mr Manning in order to conduct an investigation of his treatment by US military authorities.

We call upon the United States government to allow Juan Méndez, the United Nations special rapporteur on torture, to conduct a private meeting with Bradley Manning, the accused WikiLeaks whistle-blower. Mr Méndez has made repeated requests to American officials to meet privately with Mr Manning in response to evidence that he was subjected to abusive confinement conditions while he was detained at a facility in Quantico, Virginia. Mr Manning was held in solitary confinement for 23 hours per day during the eight months he was incarcerated at that location. It appears that he was at times forced to sleep and stand at attention without any clothing. His legal counsel has documented additional incidents which indicate the possibility of other rights violations.

Hundreds of US legal scholars have signed an open letter to the Obama administration, arguing that the conditions of confinement endured by Mr Manning at Quantico may have amounted to torture. Following worldwide calls for an end to the abusive treatment, Manning was moved to a facility in Fort Leavenworth, Kansas, where his conditions are said to have improved. The US military conducted an internal investigation into the allegations of mistreatment at Quantico. The preliminary results of this investigation found that Mr Manning was improperly placed on „prevention of injury“ status, against the recommendations of qualified medical personnel. However, these findings were ultimately overturned by a military prison official who was implicated by the report. Therefore, the US military’s internal investigation has been compromised by clear conflicts of interest. This so-called „prevention of injury“ status was the justification for a number of extraordinary measures, such as denying Mr Manning comfortable bedding and not allowing him to exercise.

By preventing UN officials from carrying out their duties, the United States government risks undermining support for the work of the United Nations elsewhere, particularly its mandate to investigate allegations of torture and human rights abuses. In order to uphold the rights guaranteed to Bradley Manning under international human rights law and the US constitution, it is imperative that the United Nations special rapporteur be allowed to properly investigate evidence of rights abuses. PFC Manning has a right to be free from cruel and unusual punishment. People accused of crimes must not be subjected to any form of punishment before being brought to trial.

Finally, we in the European Union are totally opposed to the death penalty. And we certainly do not understand why an alleged whistleblower is being threatened with the death penalty, or the possibility of life in prison. We also question whether Bradley Manning’s right to due process has been upheld, as he has now spent over 17 months in pre-trial confinement.

Furthermore, Bradley Manning should not be forced to waive his right against self-incrimination in order to speak with anyone who seeks to investigate evidence of abuse in their official capacity.

Consistent with these internationally recognised standards, as well as the rules governing his mandate, United Nations special rapporteur on torture Juan Méndez must be allowed to conduct an unmonitored meeting with Bradley Manning, without any further delay.

Yours sincerely,

1. Marisa Matias

2. Christian Engström

3. Ana Gomes

4. Marietje Schaake

5. Christopher Fjellner

6. Jan Albrecht

7. Margrete Auken

8. Alexander Alvaro

9. Sandrine Bélier

10. Lothar Bisky

11. Pascal Canfin

12. Françoise Castex

13. Nessa Childers

14. Nikolaos Chountis

15. Daniel Cohn-Bendit

16. Tarja Cronberg

17. Véronique De Keyser

18. Bas Eickhout

19. Cornelia Ernst

20. Jill Evans

21. Göran Färm

22. Ilda Figueiredo

23. Sven Giegold

24. Mikael Gustafsson

25. Thomas Händel

26. Rebecca Harms

27. Anna Hedh

28. Jacky Henin

29. Elie Hoarau

30. Richard Howitt

31. Yannick Jadot

32. Ska Keller

33. Jürgen Klute

34. Jean Lambert

35. Philippe Lambert

36. Kartika Liotard

37. Sabine Lösing

38. Olle Ludrigsson

39. Ulrike Lunacek

40. Willy Meyer

41. Paul Murphy

42. Miguel Portas

43. Heide Rühle

44. Judith Sargentini

45. Carl Schlyter

46. Helmut Scholz

47. Marc Tarabella

48. Rui Tavares

49. Keith Taylor

50. Emilie Turunen

51. Marita Ulvskog

52. Derek Vaughan

53. Asa Westlund

54. Gabriele Zimmer

http://www.guardian.co.uk/world/2011/nov/29/bradley-manning-mep-open-letter