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Überschwemmungen

Mittel- und Südamerika
In mehreren Ländern Mittel- und Südamerikas gab es schwere Unwetter. Dutzende Menschen kamen dabei ums Leben. In einigen Regionen musste der Notstand ausgerufen werden

Bei schweren Regenfällen und Erdrutschen sind in Mittel- und Südamerika in den vergangenen Tagen Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Allein in El Salvador starben bisher 27 Menschen, wie Behörden berichteten. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer noch weiter steigt. Vor allem Erdrutsche und umstürzende Bäume werden zur Gefahr. Die Schulen in El Salvador sollten am Montag wegen der kritischen Lage geschlossen bleiben.
Tote und Vermisste bei Unwettern in Norditalien
Mittwoch, 26.10.2011, 17:43

Bei schweren Unwettern und Überschwemmungen im Norden Italiens sind am Mittwoch mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Menschen würden noch vermisst, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

Thailand:

Seit Tagen rauschen aus den Hochwassergebieten in Zentralthailand riesige Wassermengen Richtung Bangkok. Sie müssen in den Golf von Thailand abfließen. Die Behörden versuchen, das meiste an den Innenstadtbezirken Bangkoks vorbeizuleiten. Doch immer wieder brechen Dämme unter dem Wasserdruck, Stadtteile werden überflutet. Die Wasserbehörde rechnet erst Mitte Dezember mit einer Normalisierung der Lage.

Irland
Zwei Menschen sterben bei Sintflut

An nur einem Tag fiel in Irland so viel Regen wie sonst in einem ganzen Monat. Gleich drei Flüsse traten über die Ufer. Besonders schwer betroffen ist die Hauptstadt Dublin. Die „Sintflut“ hat bisher zwei Todesopfer gefordert. Sintflutartige Regenfälle haben im Osten Irlands zu schweren Überschwemmungen geführt, bei denen mindestens zwei Menschen ums Leben kamen. Am schwersten betroffen war nach Angaben der Behörden vom Dienstag die Hauptstadt Dublin. Dort ist seit Montagabend ein Notfallplan in Kraft.